24.02.2025
Die Verbandsliga-Volleyballteams der SSG Etzbach sind dieses Wochenende jeweils in der Fremde gefordert.
SG Westerwald Volleys II – SSG Etzbach (Sa., 15 Uhr). „Wir waren unter der Woche nur mit vier Frauen auf dem Training“, zeigt Hans-Jürgen Schröder, der Trainer der SSG, die unsichere personelle Lage auf. Rebecca Hassani, die schon in der vergangenen Woche fehlte, ist weiterhin gesundheitlich angeschlagen. Nun sei auch noch Melissa Hess mit Grippe ausgefallen. So signalisierte Schröder bereits der „Stand-by-Spielerin“ Katja Gerhards, dass sie wohl wieder gefragt sein wird. Zumal Olga Fertikov auch im Urlaub weilt. „Ich hoffe, dass zumindest Melissa es vielleicht noch irgendwie schafft“, so Schröder. Mit Blick auf die Tabelle sind die Etzbacherinnen als Zweite gegenüber den siebtplatzierten Gastgeberinnen favorisiert. Diese Rolle würde Schröder unterschreiben –, wenn sie denn komplett wären. „Komplett wäre es wohl kein Problem. So kommt es immer drauf an, in welcher Verfassung wir sind.“
SpVgg Burgbrohl – SSG Etzbach (So., 11 Uhr). Die Etzbacher, welche weiterhin auf Rang zwei der Tabelle stehen, gehen als Favorit in die Partie beim Tabellenvierten. Die Burgbrohler konnten in acht Partien bisher vier Siege und vier Niederlagen verbuchen. Die Vorzeichen vor der Partie könnten auf Etzbacher Seite allerdings besser sein, wie Spielertrainer Julian Schröder erklärt.
„Auch uns hat die Grippewelle erwischt. Viele Spieler konnten aufgrund von Krankheit nicht trainieren. Wir müssen schauen, wer am Sonntag fit ist, um mit nach Burgbrohl zu fahren“, schildert Schröder die gleichen Probleme wie sein Vater bei den SSG-Frauen. „Ich hoffe, dass wir genügend Spieler haben, damit wir auch rotieren können, wenn es mal nicht läuft. Einen Ausfall haben wir auf jeden Fall, da einer von uns als Wahlhelfer im Einsatz ist“, blickt er voraus.
Dennoch ist Schröder optimistisch: „Wir wollen das Spiel natürlich gewinnen. Wir dürfen Burgbrohl aber keinesfalls unterschätzen. In Burgbrohl gab es in der Vergangenheit immer enge und umkämpfte Spiele, sie haben eine unheimliche Heimstärke.“ Und: „Wir müssen unsere beste Leistung zeigen und das Spiel keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Wir sind der Favorit und wir müssen gewinnen. Ich hoffe, dass möglichst viele Spieler am Sonntag fit sind, damit wir unser Ziel erreichen können“, betont der Spielertrainer.