18.03.2025
Volleyball-Verbandsliga Nord: Volleyballer können noch aus eigener Kraft in die Rheinland-Pfalz-Liga aufsteigen
Auch wenn nur die Frauen siegreich waren, durften sich auch die Männer bei der SSG Etzbach freuen.
TV Bad Salzig II – SSG Etzbach 3:2 (25:20, 19:25, 25:22, 19:25, 15:6). Im Spitzenspiel waren die SSG-Männer beim Tabellenführer gefordert. Beide Teams kämpfen um die Meisterschaft, die Etzbacher wollen unbedingt in die Rheinland-Pfalz-Liga. In einem umkämpften Duell gewannen die Gastgeber zwar knapp, der Punktgewinn für die Etzbacher war allerdings essenziell, da sie nun am letzten Spieltag die Chance haben, aus eigener Kraft Meister zu werden.
„Das war ein echtes Spitzenspiel. Man hat gemerkt, dass die beiden besten Mannschaften der Liga gegeneinander gespielt haben. Es wurde sich nichts geschenkt“, resümierte Etzbachs Spielertrainer Julian Schröder nach der Begegnung. „Wir hätten genauso gut gewinnen können, dennoch hat es sich Bad Salzig verdient. Das Wichtige ist, dass wir den einen Punkt geholt haben, da wir so in zwei Wochen aus eigener Kraft Meister werden können“, betonte er. „Hätten wir 3:1 verloren, wäre Bad Salzig jetzt Meister. Da muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen. Wir sind so gut mit dieser Drucksituation umgegangen als wir 2:1 hinten lagen. Da durften die Jungs in der Kabine auch mal kurz feiern“, sagt er.
In zwei Wochen empfängt die SSG zum Abschluss der Saison den TuS Asbach und den TG Konz II. Wenn die Etzbacher in beiden Spielen siegreich sind, krönen sie sich zum Meister, was gleichzeitig den Aufstieg in die Oberliga bedeuten würde. „Das ist unser Ziel und das wollen wir schaffen“, erklärte Schröder.
Für Etzbach spielten: Gerhards, Hombach, Vargas-Orta, Neufeld, Schuhmacher, Mertgen, Aurand, Tjart, Kölschbach, Schröder.
SG Koblenz-Maifeld-Volleys II – SSG Etzbach 0:3 (18:25, 22:25, 17:25). Nachdem der Abschied von Trainer Hans-Jürgen Schröder mittlerweile feststeht, hat sein Team Teil eins von drei erfolgreich gestaltet. Drei Siege hatte sich der scheidende Trainer noch gewünscht. Bei der Volleys-Reserve erfüllten die Etzbacherinnen diesen Auftrag souverän. „Da war kaum Gegenwehr“, hielt Schröder fest.
Auch wenn er sah, dass sein SSG-Team sich „nachher dem Niveau angepasst“ habe, war er mit dem Auftritt zufrieden. „Bis auf den zweiten Satz, in dem wir mal kurzzeitig zurückgelegen haben, war das richtig gut“, meinte der Übungsleiter. Die halbe Miete in Koblenz war der eigene Aufschlag. „Wir brauchten eigentlich nur gut aufzuschlagen, so waren sie dann kaum gefährlich“, blickte der SSG-Trainer zurück auf die Auswärtspartie. „Das war insgesamt ein lockerer Sieg, da wird es in 14 Tagen schon schwieriger“, blickt Schröder bereits auf den Doppel-Heimspieltag am Samstag, 29. März, wenn die TG Konz als bereits feststehender Meister zu Gast sowie der Drittplatzierte TV Feldkirchen zu Gast ist. Für die SSG geht es um den zweiten Platz und einen perfekten Abschied für Schröder.
Für Etzbach spielten: Hombach, Fertikov, J. Gerhards, A. Birkhölzer, J. Birkhölzer, Hess, Tjart.