27.01.2025
Volleyball-Verbandsliga Nord: Bei dünner Personaldecke darf nicht viel passieren
Fast alle Vorzeichen für die Verbandsliga-Volleyballer der SSG Etzbach stehen vor dem Auswärtsspiel am Samstag (ab 13 Uhr) bei der SG Koblenz-Maifeld-Volleys III gut. Zwei Siege zum Abschluss des vergangenen Jahres und zwei Erfolge zum Start ins neue Jahr sowie einen deutlichen 3:0-Sieg aus dem Hinspiel im Hinterkopf lassen die Spielerinnen von Trainer Hans-Jürgen Schröder als Favorit in die Begegnung in der Koblenzer Sporthalle gehen. Doch der erfahrene Trainer warnt und blickt dabei nach „Down Under“.
„Es darf nicht viel passieren, sonst geht es uns wie dem Djokovic“, erinnert sich Schröder an die Geschehnisse am frühen Freitagmorgen beim Tennis-Grand-Slam-Turnier der Australian Open in Melbourne (Australien). Da musste der angeschlagene Weltklassespieler Novak Djokovic nach einem umkämpften ersten Satz gegen den Deutschen Alexander Zverev vorzeitig aufgeben. Zu sehr behinderten ihn die Probleme am Oberschenkel.
Was das nun mit den Volleyballern der Etzbacher zu tun hat? Nun ja, die Schröder-Schützlinge haben mit personellen Problemen vor der Auswärtsfahrt zu kämpfen. „Wir sind morgen wenig Spielerinnen, sieben um genau zu sein“, offenbart der Trainer. Olga Fertikov und Veronika Schwarz fehlen wie schon vor einer Woche aus privaten Gründen. Im Gegensatz zum letzten Spieltag, wird Katja Gerhards nicht zur Verfügung stehen. Die erfahrene Libera hatte vor Saisonbeginn bereits angekündigt, kürzerzutreten und nur ab und an auszuhelfen.
Janina Gerhards wird als siebte Spielerin jedoch erneut mit von der Partie sein. Nach einer „Schwangerschaftspause“ kehrte sie bereits letzte Woche kurzfristig ins Aufgebot zurück und sammelte erste Minuten. „So sind wir wenigstens Sieben und können reagieren, falls etwas passieren sollte“, freut sich Schröder. Dem personellen Engpass zum Trotz wollen die Etzbacherinnen mit einem 3:0-Sieg heimkehren. „Das ist der Plan, aber wir müssen schauen, wie wir drauf sind und rein finden“, so Schröder abschließend.
„Es darf nicht viel passieren, sonst geht es uns wie dem Djokovic.“
Hans-Jürgen Schröder, der Trainer der Verbandsliga-Volleyballerinnen der SSG Etzbach, spielt auf die personell brenzlige Lage im SSG-Kader an und zieht den Quervergleich zum Halbfinale des Tennis-Grand-Slams der Australian Open.